Die Hundegruppe und ihre Individuen

„Die Hundegruppe“ sind bei uns maximal 20 Hunde zeitgleich. Dabei findet mittags ein Wechsel statt: Vormittagshunde gehen, Nachmittagshunde kommen dazu. Obgleich natürlich jeder Hund einzigartig und in seinem Charakter natürlich ein Individuum darstellt, lässt sich die Gruppe aber grob unterteilen nach unterschiedlichen Typen. Um euch einen kleinen Einblick zu geben, möchten wir euch ein paar der Gruppen vorstellen:

Die „Jungen“ Wilden

Die Jungen Wilden sind oft Hunde, die noch zu den Junghunden gehören oder im Charakter Junghund geblieben sind. Man erkennt sie daran, dass sie nahezu wahllos ihre Spielgefährten auswählen. Dabei ist es vollkommen egal, wer zu bestimmten Tagen anwesend ist. Diese Hunde finden immer jemanden, der ihrem unbändigen Bewegungsdrang folgt und mit ihnen tobt. Es sind die fröhlichen Sonnengemüter, die sofort bei ihrer Ankunft nur eines im Sinn haben: Blödsinn. Rennen, toben, spielen. Es kommt kaum zu so etwas wie „aufwärmen“ oder „anschnuppern“ – es geht sofort los! Uns stellt dieser Typ vor die Herausforderung, ihnen dabei zu helfen, die „richtigen“ Spielgefährten auszusuchen. Andere Typen möchten nicht rabaukenartig angerempelt und zum Spielen aufgefordert werden. Um anderen Hunden, denen das zu wild ist den Stress zu ersparen, versuchen wir, die Jungen Wilden untereinander zum Spiele zu animieren. Einmal im Flow, funktioniert das in der Regel recht gut. Dabei achten wir darauf, dass das Spiel sich häufig genug „dreht“ – was bedeutet, mal jagt der eine, mal der andere. Kein Hund darf beim Spiel untergehen, sich überrumpelt oder eingeengt fühlen. Auch achten wir auf die Größenverhältnisse, wobei hier der Charakter des Hundes entscheidend ist. Die sehr zierliche, kleine Pebbles spielt am allerliebsten mit unserer riesigen Dina. Bei diesen beiden geschieht genau das, was wir so gerne sehen möchten: Trotz einem enormen Größenunterschied spielen sie auf Augenhöhe. Es gibt aber auch kleine Hunde, die deutlich sensibler sind! Und diesen kann das Spiel mit den Großen zu viel werden. Feingefühl, Beobachtung und Einlenken, wo es nötig ist, helfen einem harmonischen Spiel. Die Jungen Wilden untereinander zu beobachten ist eine reine Freude! Sie immer mal wieder zur Ruhe zu überreden stellt uns ab und an vor eine echte Herausforderung, irgendwann brauchen sie aber alle ihre Pausen.

Die „Alten“ Hasen

Dem gegenüber stehen die souveränen, etwas älteren Hunde. Diese lassen sich durchaus zum Spiel animieren! Sie wählen ihre Partner aber mit deutlich mehr Sorgfalt aus, prüfen, mit wem sie ihr Spiel verbringen möchten und machen deutlich mehr Pausen, ziehen sich selbstständig zurück und schonen sich. Mit viel mehr Ruhe und Gelassenheit kommen sie schon durch das Tor herein, schnuppern langsam und bedacht, finden ihren Platz im Gewusel und machen deutlich, mit wem sie ihren Tag verbringen möchten. Manch einer strahlt so eine Ruhe und Gelassenheit, so eine Souveränität und Charakterstärke aus, dass wir jedes Mal erneut staunen. Diese Hunde haben sogar feste Rückzugsplätze, an jedem Tag, an dem sie uns besuchen. Bruno ist so einer. Mit seiner Größe, Ausstrahlung und seiner Ruhe signalisiert er den jungen Hunden meist schon ausreichend, dass ihn für ein Spiel zu gewinnen, eine große Herausforderung wird. Wenn Bruno dann einmal loslegt, dann auch gerne alleine. Dann zieht er seine Kreise durch den Sand, die Zunge hängt ihm aus seinem großen Maul, und das Laufen alleine begeistert ihn vollkommen. Für uns bedeuten die „Alteingesessenen“ dafür zu sorgen, dass sie von den Wilden nicht bedrängt werden. Ihre Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten bekommen, ohne dabei gestört zu werden. Es sind ganz andere Bedürfnisse – diese Hunde suchen den Kontakt zu uns und die Streicheleinheiten viel intensiver. Von ihnen lernen die Jungen! Und genau deshalb ist es gut, jede Altersgruppe vertreten zu haben.

Die „Kleinen“ Aufreiter

Es gibt sie, die Hunde, die immer irgendwie besonders riechen. Hündin wie Rüde, kastriert wie unkastriert. Und es gibt die kleinen Aufreiter, die das als uneingeschränkte Aufforderung sehen, diese zu besteigen. Einmal gerochen, sind sie aus diesem Verfolgungswahn selbstständig nicht mehr in der Lage, sich zu lösen.

Der liebe, ältere Horstie ist ein Hund, der für andere immer mal wieder sehr spannend riecht. Dann brauchen wir Angus. Den stellen wir vor dem „Rammler“ ab und er knurrt. Dabei hebt er die Lefze und zeigt ganz deutlich, dass das ein unerwünschtes Verhalten ist. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Horstie zum Beispiel genau weiß, dass nicht ER gemeint ist. Sondern der Hund hinter ihm. Horstie steht einfach stoisch da. Manchmal haben wir beobachtet, wie Horstie sich in so einer Situation auch selbst geholfen hat, indem er sich einfach neben Angus stellte. Die Rammler vergessen nach der Begegnung mit Angus ganz schnell, was sie eigentlich vorhatten, müssen über den Tag verteilt aber einige Male erneut darauf hingewiesen werden. Eine Art „Erinnerung“.  

Für uns bedeutet es, insbesondere diese Hunde immer im Auge zu behalten um anderen Hunden den Stress zu ersparen, das Objekt der Begierde zu sein.

*Hinweis: Wir unterscheiden zwischen Aufreiten aus Dominanzverhalten oder Aufreiten, weil ein anderer Hund „gut riecht“. Das sind Erfahrungswerte. Dies zu unterscheiden bedeutet, die Hunde und ihr Verhalten zu kennen. Ein Aufreiten aus Dominanz wird durchaus strenger gehandhabt! Denn das schlägt gerne einmal um. Diese Hunde gehen eine gute Weile an der Leine durch die Gruppe und lernen, dass ihr Verhalten nicht erwünscht ist. Es gibt wenig Regeln in der Gruppe – aber ein anständiges Miteinander ist für die Harmonie unabdingbar. Natürlich spielen auch hormonelle Veränderungen eine Rolle. Unkastrierte Rüden neigen aber nicht zwangsläufig zu diesem Verhalten! Umgekehrt sind aber auch nicht an jedem „Aufreiten“ beim unkastrierten Rüden die Hormone „schuld“. Es muss immer der Hund als Individuum betrachtet werden. Natürlich kann es aber in Einzelfällen sein, dass wir den Eindruck haben, dass das Aufreiten hormonelle Gründe haben könnte.

Die Schüchternen

Die Schüchternen brauchen wenn sie ankommen erst ein paar Minuten, um sich einzufinden. Sie ziehen vielleicht noch die ersten Minuten den Schwanz ein wenig ein, beschwichtigen andere Hunde. Sie signalisieren ganz zu Beginn: „Ich will keinen Stress“. Nachdem alle Hunde begrüßt worden sind, legt sich die Schüchternheit und auch diese Hunde finden ihre Spielgefährten. Sie suchen neugierig, aber doch vorsichtig und spielen tendenziell eher mit ruhigeren Hunden. Sie suchen in ihrem Tun viel Bestätigung. und müssen von uns ermuntert werden, ihnen muss Mut zugesprochen werden. Oftmals sind sie ein wenig unsicher und brauchen den Zuspruch, um aufzublühen. In vielen Fällen spielen wir selbst zunächst mit den Hunden, weil sie in uns in der Regel zuerst Vertrauen fassen. Es gibt jedoch auch Hunde, da ist es genau umgekehrt! In jedem Fall hilft entweder ein Hund, oder wir als Mensch dabei, dass diese Hunde in der Gruppe ankommen und ihren Platz finden. So oder so sind bisher noch alle aufgetaut. Oreon war ein Hund, der bestimmt drei oder vier Mal zu Besuch war und immer noch recht eingeschüchtert alleine seine Kreise zog. Wir hatten den Besitzern schon ehrlich gesagt, dass wir nicht sicher seien, ob sich daran noch einmal etwas ändern würde. Sie wollten es weiter versuchen, wir stimmten zu.

Und dann kam der Tag. Eines Tages stand Oreon am Rand des Spiels und beobachtete das Treiben. Wir konnten sehen, wie er immer wieder einen Schritt vor und wieder zurück wagte. Es war, als wollte er über seinen eigenen Schatten springen, und konnte aber nicht. Wir standen neben ihm und ermunterten ihn. Irgendwann liefen wir einfach selbst auch los und plötzlich, plötzlich platzte der Knoten: Er spurtete los, zögerte nicht mehr, genoss das Spiel zum ersten Mal! Auch uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Wir haben uns so sehr gefreut, weil Oreon den Schritt gewagt hat und nicht enttäuscht wurde. Alle haben ihn beim Spiel herzlich aufgenommen.

Die „Einzelgänger“

Und auch die gibt es! Es gibt Hunde, die mit ihrer Nase so beschäftigt sind, dass sie sich nur zeitweise für andere Hunde interessieren. Ansonsten sind sie sehr glücklich darüber, mit ihrer Nase das ganze Gelände immer und immer wieder nach Gerüchen abzusuchen. Diese Hunde erfassen präzise jeden Artgenossen, jeden Vogel und jeden Regenwurm mit Ihrer Nase. Oft sind sie mehr am Spiel mit dem Menschen, als mit dem Hund interessiert, lassen sich aber durch die richtigen Partner durchaus auch motivieren. Bis ein neuer Geruch ihre Nase kreuzt, zumindest. Das sind nicht einmal unbedingt „Jagdhunde“ – es sind einfach Hunde, die ihre Nase gerne nutzen. Das klappt übrigens auch aus 500m Entfernung, wenn in der Küche das erste Futter zubereitet wird.

Es sind nur ein paar Typen, die wir hier zusammengetragen haben. Sie sind auch in ihrer Ganzheit nicht vollständig und differenziert darstellbar. Es sind so viele Faktoren, so viele unterschiedliche Charaktere, die zusammenspielen: Es ist unmöglich, das in Worte zu fassen. Aber selbst diese kleine Zusammenfassung zeigt, so glauben wir, eines auf: Es sind höchst unterschiedliche Bedürfnisse, die alle berücksichtigt werden müssen, sodass jeder Hund sich wohlfühlen kann. Denn nur bei Harmonie und einer guten, gemeinsamen Atmosphäre ist es uns allen möglich, einen entspannten Tag miteinander zu verbringen.

Feingefühl, Beobachtungsgabe und aber auch der Mut, rechtzeitig einzugreifen gehören ebenso dazu wie das Hundeschmusen und Bespaßen.

Tom, die uneingeschränkte Kernkompetenz

Tom hat bisher immer Glück gehabt und noch bei keinem Einschreiten einen Zahnabdruck abbekommen. Ich habe das nie geglaubt, aber es ist in der Tat so. Ich glaube, das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen erkennt er, dass eine Situation zu kippen droht früh genug und zum anderen denkt er bei seinem Handeln nicht nach. Er handelt nach seinem Instinkt und greift einfach ein. Auch Angus ist dabei natürlich eine große Hilfe.

Immer mal wieder haben wir natürlich brenzlige Situationen, einen Hund, der uns doch einmal stellt (sowohl Tom als auch mich) und dann müssen wir souverän, ruhig und autoritär sein. Dabei unterstützt uns Angus immer zu 100%.

In der Zeit, in der Tom in der Klinik war, erinnere ich mich an einen Hund, der die Situation auch als Möglichkeit angesehen hat, die Verhältnisse zu seinen Gunsten neu zu ordnen. Angus und ich haben uns aber gut behaupten können und ich war mir sicher, er würde mir immer beistehen. Auch dieser Hund durfte weiterhin kommen – ich durfte ihm nur nicht mit Angst begegnen und ich musste sicherstellen, dass er seinen Platz wiedergefunden hatte. Und, ich behielt Angus immer um mich herum. Immerhin ist das auch ein 40Kilo Prachtbursche.

Wir wissen um diese Hunde, kennen sie gut genug um zu wissen, dass wir nach kurzem Disput die Fronten wieder klarstellen können.

Es gibt aber durchaus Hunde, da winke ich ab. Das ist mir, insbesondere seit ich Mutter geworden bin, dann „zu heiß“. Tom hat das immer respektiert. Und wahrscheinlich bin ich deshalb auch bisher von Blessuren verschont geblieben.

Ich erinnere mich aber nicht an einen Hund, dem Tom sich nicht gegenüber gestellt hat. Ich habe ein paar Mal „geklemmt“. Und ich denke, auch das gehört zum „Geheimnis“ dazu: Seine Grenzen zu kennen.

Es gibt Hunde, die übersteigen meine Kompetenz! Insbesondere die Resozialisierungshunde und Hunde, die auf unangemessene Weise auf Menschen reagieren. Diese Hunde beobachte ich aus der Ferne, sehe, wie Tom mit ihnen umgeht. Tom scheint nie Angst zu haben. Ich habe ihn auch noch nie richtig nervös im Umgang mit einem schwierigen Hund erlebt. Wahrscheinlich gehört auch das dazu. „Nein“ zu sagen wenn man selbst spürt: „Es macht mich nervös“.

Naja zusammenfassend kann man sagen:

Klar, es steht jedem frei, eine Hundetagesstätte aufzumachen. Aber es soll euch gesagt sein: Es ist weit mehr, als im Schaukelstuhl 20 Hunde zu beobachten und ab und an ne Dose Shappi aufzumachen.

Die „Warnung“ vor Hundetagesstätten – eine Stellungnahme (1)

Immer wieder steht das Gesamtkonzept „Hundetagesstätte“ in der Kritik. Leider kommt das bei uns nur vom „Hören-Sagen“ an, daher haben wir mal einen Artikel herausgesucht, der vor Hundetagesstätten warnt.

Gerne möchten wir zu den einzelnen Punkten Stellung beziehen und ein wenig differenzierter betrachten.

Im Übrigen steht es jedem „hundetagesstättenkritischen“ frei, mit uns in den Dialog zu treten.

Wir wissen von Kunden, die parallel ein Hundetraining in Anspruch nehmen, das parallel, transparent und in gegenseitiger Achtung und mit Respekt vor der jeweiligen Arbeit stattfinden kann. Darüber sind wir immer und zu jeder Zeit sehr froh. Außerdem sind wir hier sicher, dass Kritik in direkter Form den Weg zu uns finden würde, vielen lieben Dank für eure Offen-und Ehrlichkeit!

Wovon wir gar nichts halten, ist das besagte „Hören-Sagen“. Es ist unmöglich, alle Betreuungskonzepte über einen Haufen zu werfen – und wenn wir so manches lesen, möchten wir uns von der ein-oder anderen Betreuungsvariante doch sehr deutlich abgrenzen!

Da wir aus diesem „Hören-Sagen“ keine Argumente heraushören können, haben wir mal die Standpunkte von Herrn Rütter herangezogen:

„Warum Tiertrainer Martin Rütter vor Hundetagesstätten warnt“ – erschienen am 12.03.2015 in „der Westen“. (Zum Artikel)

Zitat: „Der Tierpsychologe betont, dass sich die Hund-Herrchen-Bindung nur durch viel gemeinsame Zeit aufbaut. Im Zweifel solle man auf Hunde verzichten“

Richtig. Auch wir sehen, dass eine Bindung zwischen Mensch und Hund durch gemeinsame Zeit, gemeinsame Erlebnisse und gemeinsames Schaffen von Routinen und Abläufen entstehen kann. Wir empfehlen daher, abhängig vom Hund und seiner Persönlichkeit, einen Besuch von 2 ganzen (halben) Tagen in der Woche.

Zitat: „Hunde, die ständig von wechselnden Personen betreut werden, entwickeln oft keine so intensive Bindung an ihren Besitzer.“

Richtig. Aus diesem Grunde ist uns sehr daran gelegen, dass die Hunde zwar eine Beziehung zu uns aufbauen, aber niemals in dem Maße, wie zu ihren Besitzern. Allein schon aufgrund des Arbeitsaufwandes ist es uns nahezu unmöglich, uns mit jedem Hund über lange Stunden zu befassen. Das ist aber auch nicht das Ziel der Hundebetreuung: Die Hunde sollen sich miteinander beschäftigen und untereinander kommunizieren.  

Zitat: „Wer jedoch tagtäglich acht, zehn oder mehr Stunden unterwegs ist und den Hund für diese Zeit in eine Betreuung gibt, sollte auf den eigenen Hund lieber verzichten.“

Prinzipiell richtig. Leider hören wir oft von Familiensituationen, die sich verändern. Oder Konstellationen, die im Wandel sind. Angenommen, ein Hund war nun jahrelang Teil einer Familie, die sich umstrukturieren muss: Ist da eine Hundetagesstätte nicht eine bessere Alternative, als einen Hund wegzugeben? Das muss jeder selbst für sich entscheiden. Im vergangenen Jahr haben wir über eine lange Zeit eine Hündin betreut, die über die Dauer der Krankheit ihrer Herrchen in der Familie nicht ausreichend betreut werden konnte. Mit der Genesung kämpften sich ihre Herrchen immer ein Stück weit voran und übernahmen wieder die Betreuung der netten Hundedame. Wir finden, dies war der bestmögliche Ansporn zur Genesung. Und wir sind natürlich sehr froh, dass diese Hündin immer mehr Zeit wieder bei ihrer Familie verbringen kann. Und ihre Familie, da sind wir sicher, ebenso. Die Liebe zum Hund hat sicherlich zu den gesundheitlichen Fortschritten beigetragen, davon sind wir überzeugt.

Wir wollen damit sagen: Es kann immer eine Notsituation eintreten – und dafür einen „doppelten Boden“ zu haben, ist sicherlich nicht verkehrt.

Zitat: „Hinzu kommt, dass in der Hundetagesstätte vielleicht andere Regeln gelten als zu Hause.“

Das ist zwar richtig, jedoch beschränken sich die Regeln bei uns auf das Verhalten untereinander. Die Hunde sollen und dürfen frei miteinander kommunizieren – müssen jedoch auch Regeln und Grenzen der anderen Hunde akzeptieren. Weitere Regeln gibt es bei uns einfach nicht. Natürlich dürfen sie bei uns „auf Sofa“ – und im schlimmsten Fall nehmen sie diese Freiheit „mit nach Hause“. Viele Hunde können das aber sogar sehr gut differenzieren.

Zitat: „Hunde brauchen Kontakt zu anderen Hunden – sie müssen die Möglichkeit haben, mit Artgenossen zu kommunizieren.“

Absolut. Und das, und nur das, ist die Grundidee einer Hundetagesstätte: Dem Hund die Möglichkeit hierzu zu geben.

Zitat: „Selten wird überprüft, wie die Struktur der bestehenden Gruppe ist, welchen Charakter der neue Hund hat und ob er überhaupt hineinpasst.“

Oh, das Überprüfen wir sehr, sehr genau. Jeder Hund kommt an einem ruhigen Tag zu einem „Testtag“ und wird entsprechend seines Verhaltens sehr genau beobachtet. Es gibt Hunde, die freuen sich sofort über die Gruppe. Hunde, die eine gewisse Zeit zum Auftauen brauchen. Und Hunde, die sich in dem Konzept nicht wohlfühlen. Wir kommunizieren dies immer ganz offen – und sagen gelegentlich Hunden ab, die sich in der Gruppe nicht wohlfühlen.

Zitat: „Das Gelände ist hoffentlich zwar ausreichend groß, dennoch wird es immer ein umzäuntes Areal sein, so dass Ausweichen und Zurückziehen immer nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich ist.“

Das ist zwar prinzipiell richtig, jedoch achten wir sehr genau darauf, Hunden, die gerade einen Rückzug suchen, diesen auch ungestört zuzulassen. Die Hunde verstehen diese Form von Respekt sehr schnell. Derzeit betreuen wir eine ältere Dame, die sich gerne zurückzieht (übrigens ebenso, wie unsere leider verstorbene Oma-Chow). Die Hunde respektieren dies sehr schön – und lassen unserer „Dame“ ihren Freiraum und ihre Ruhe. Auch das gehört zum Hundeverhalten: Zu verstehen, was ein Hundegegenüber zulässt und wünscht – und was eben nicht.

Und noch eine Anmerkung am Ende: Es ist durchaus berechtigt, Hundetagesstätten kritisch zu betrachten. Genau deshalb hat Tom TomDog doch erstmals gegründet – weil er von keiner Form der Betreuung, die er betrachtet hat, durchweg überzeugt war. Die Unterschiede sind so gravierend, dass jeder selbst für sich entscheiden muss.

Eine pauschale „Warnung“ halten wir für unangebracht. Und undifferenzierte Kritik „aus der Ferne“ im Übrigen auch. Da fragen wir uns, ob es nicht an menschlicher Kompetenz untereinander und an Achtung für die jeweilige Arbeit mangelt.

Tom schreibt übrigens selbst gerade auch noch ein paar Zeilen hierzu, die werden wir euch dann natürlich nicht vorenthalten J. So, wie wir ihn aber kennen, wird das wahrscheinlich weniger diplomatisch werden. Also wer es recht direkt mag: Kommt bald.

Wir bedanken uns aber noch einmal ausführlich bei jenen Hundetrainern, die das Training parallel zur Betreuung abhalten und im offenen Dialog mit uns stehen. 

Die Ausnahme von der Ausnahme von der Ausnahme…

Eigentlich hatten wir besprochen, dass wir uns für unsere Öffnungszeiten nicht rechtfertigen wollen. Aufgrund des aufkommenden Unverständnisses, hier doch noch einmal eine Erklärung hierzu und die häufigsten Fragen:

 

  1. Die sind doch abends eh da, kann ich meinen Hund später abholen

Wir sind zwar „eh da“, füttern aber die Urlaubshunde, beschäftigen uns auch einmal mit unseren Hunden und freuen uns, nach einem langen Tag, über ein wenig Ruhe am Abend. Wir beginnen morgens, bevor andere zur Arbeit fahren. Und hören abends erst nach dem Feierabend der meisten Menschen auf. Den Abend brauchen wir, um am Morgen wieder fit zu sein. Ebenso fällt einiges an Dreck und Schmutz an, viele Decken, Näpfe und die Reinigung der Oberflächen und der Anlage.

 

  1. Die sind auch Freitag nachmittags da, warum ist da nicht geöffnet

Das stimmt, in den Sommermonaten sind wir (oder einer von uns) rund um die Uhr im Trampolino. Wir freuen uns aber sehr darauf, auch ein paar ruhige Momente zu haben. Am Wochenende haben wir grundsätzlich Termine mit Neukunden und/oder Urlaubsanfragen, wir freuen uns daher, den Freitagnachmittag für uns zusammen mit den Urlaubshunden zu haben. Wir alle wollen kommendes Jahr weitermachen – damit ist einiges an Arbeit und Organisation verbunden, etliche Formalitäten. Selbst der Freitagnachmittag genügt kaum, um alle nötigen Entscheidungen gemeinschaftlich zu treffen.

 

  1. Am Wochenende sind sie doch auch da, warum kann mein Hund samstags nicht kommen

Weil wir am Wochenende ausschließlich die Urlaubsbetreuung anbieten, das bedeutet, Hunde, die vorab angekündigt über Nacht bei uns bleiben. Somit können wir an den Wochenenden in Ruhe alle Termine abhalten ohne Hunde anzunehmen/herauszugeben. Natürlich ist die Abholung der Urlaubshunde hiervon ausgenommen.

 

  1. Die sind doch von April – September immer da

Richtig, aber auch wir brauchen ein paar wenige Ruhephasen. Wir bitten daher, unsere Öffnungszeiten zu respektieren. Insbesondere, wenn ich Freitag nachmittags und/oder am Wochenende mit den Hunden und Baby alleine bin, kann ich keine Hunde annehmen/herausgeben. Aber logischerweise braucht auch Tom einmal ein paar Stunden „Pause“ und fährt dazu gerne nach Hause. An den schwachen Tagen kann ich Tom im Trampolino vertreten.

 

  1. Im Winter keine Urlaubsbetreuung?

Weil wir im Winter gerne abends zusammen sein möchten, alle drei. Weiter ist es draußen schlichtweg zu kalt, um über Nacht zu bleiben. Uns ist noch nicht ganz klar, wie wir die Urlaubsbetreuung im Winter auf dem neuen Gelände gestalten möchten. Aber klar ist, wir können nicht das ganze Jahr voneinander getrennt leben. Das übersteht weder eine Geschäfts-noch eine Paarbeziehung.

 

  1. Schließung außerhalb der Reihe im September?

Ja, denn auch in unseren Familien kann etwas verrutschen und wir können das Gefühl haben, an anderer Stelle gebraucht zu werden. Dabei haben wir versucht, einen Kompromiss zu finden, sodass die bestehende Urlaubsbetreuung nicht gefährdet ist.

 

Wir haben keine Mitarbeiter, die uns vertreten können und betreiben all das nur zu zweit. Wir lieben unsere Arbeit und eure Hunde – können aber nicht 24/7 verfügbar sein. Wir bitten dies zu entschuldigen.

 

Toms Rücken und mein Hörsturz haben uns gelehrt, ein wenig besser aufzupassen. Wir möchten noch lange durchhalten – und brauchen ein paar ruhigere Tage. Die Sommer im Trampolino bedeuten, immer vor Ort zu sein. Wir können keinen Termin gemeinschaftlich außerhalb wahrnehmen, was uns insbesondere bei der Geländeproblematik eine große Herausforderungen darstellt.

 

Wir möchten nicht falsch verstanden werden – wir haben es uns so ausgesucht und es ist gut so. Aber wir möchten dann auch, dass Grenzen akzeptiert werden.

Natürlich möchten wir, sobald ein Umzug ansteht, die Öffnungszeiten und insbesondere zumindest den Freitag überdenken!

 

Die „Wattebauschfraktion“, die „Hundebrecher“ und was wir von all dem halten

Manch einen Abend führen Tom und ich so witzige Diskussionen, dass ich mir hinterher wünschte, ich hätte alles mitgeschrieben. Und endlich, so wie heute, versuche ich, euch teilhaben zu lassen. Es ist das ewige Thema: Hundetraining.

„Hundetraining“ bei uns bedeutet die Arbeit mit Hunden, die mit anderen Hunden nicht zurechtkommen. Aus unserem Projekt „Resozialisierung“ haben wir einige Hunde entlassen, die noch heute fester Bestandteil der Gruppe sind. Für uns ist es wunderschön und großartig zu sehen, wie diese Hunde sich entwickeln. Wieder lernen, sich wie Hunde zu verhalten. Diese Arbeit ist Toms Steckenpferd – und das macht er mit großer Leidenschaft. Auch, weil es viel Arbeit „mit dem Hund“ ist und die Kommunikation direkter ist, als über den Hundehalter.

Dabei habe ich Tom jetzt lange, lange beobachtet, viel gelernt. Was ich sofort begriffen habe, ist, dass Tom niemals, zu keinem Zeitpunkt und NIE einen Hund „gebrochen“ hat. Das Vertrauen des Hundes hat er sich, mal über längere, mal über kürzere Dauer, immer erobert. Sowohl bei den Schüchternen, Skeptischen, als auch bei den Rabiaten und Angriffslustigen. Trotzdem war er immer konsequent.

Der Hundehalter – eine unberechenbare Variable

… und das meinen wir nicht negativ. Aber oft scheitert ein Training doch an der Umsetzung. Soeben noch erklärt und gezeigt, scheint es zu Hause einfach nicht zu funktionieren. Oftmals vielleicht einfach nur, weil man bei der Umsetzung ein Detail nicht bedacht hat.

Der schönste Satz, der in der heutigen Unterhaltung gefallen ist, war glaube ich: 

„Umso besser mein Hund auf mich hört und auf mich reagiert, umso mehr Freiheiten darf und kann er genießen“.

Weil ich mich auf meinen Hund verlassen kann. Wir zueinander Vertrauen haben. 

Wer seine Beziehung zu seinem Hund auf diesem Konzept aufbaut, so denken wir, hat gute Chancen, eine Bindung zu seinem Hund und ein Vertrauensverhältnis zu schaffen. Das bedeutet nicht, einen Hund zu „bestrafen“ – es bedeutet einfach nur, konsequent zu sein. 

Wenn ich als Hundehalter versuche das zu verinnerlichen, werde ich vielleicht auch weniger „nachgiebig“ sein – denn die eigene Inkonsequenz nimmt meinem Hund Freiheit.

Heute wurden wir nach einer Trainingsempfehlung gefragt. Ein Hund, der nahezu von Geburt an bei seinen Besitzern ist und nun Probleme macht. Wir empfahlen eine Hundeschule, die wir gut kennen. Diese ist, so auch die Beschreibung, eher der „Wattebauschfraktion“ zuzuordnen. UNS ist die „Wattebauschfraktion“ 10 Mal lieber als schlecht praktizierende „Hundebrecher“, die unter Umständen traumatisierte Hunde zurücklassen.

Man bedenke einen sensiblen Hund, der Probleme hat, Vertrauen zu fassen. Wenn wir von diesem Hund etwas möchten, so sollten wir ein Vertrauen aufbauen – und ihn nicht brechen wollen. „Brechen“ ist sowieso ein selten dämliches Wort für so einiges, was „im Training“ passiert. Und ja, wir wissen das, denn etliche unserer Resozialisierungshunde resultierten zum Beispiel aus solch einem Training. 

Aber das geht jetzt auch zu weit…

Was ich sagen will: Für jeden Hund das richtige Training… Trainer anschauen. Sympathie entscheiden lassen. Spüren, mit wem mein Hund arbeiten möchte. Und nachhören, ob mein Bauch das nachvollziehen kann. Ob das, was mir da jemand erklärt, SINN ergibt. Ob vielleicht die Worte „Bindung“ und „Vertrauen“ fallen… 

Wir wünschen allen bei der Suche nach einem guten Hundetrainer alles erdenklich Gute – kritisch zu sein, zu hinterfragen und versuchen, zu verstehen gehört dazu! Manchmal ist ein Konzept nicht „besser“ oder „schlechter“ – manchmal ist es einfach nicht das „passende“ für den jeweiligen Hund.

Natur macht Schule!

 „Weil Natur für Kinder eben nicht einfach eine nette Ergänzung zum Alltag ist. Weil sie mehr ist als ein Erholungsraum, mehr als ein Ort um seine Batterien aufzuladen oder sich auszutoben. Natur ist für Kinder so essenziell wie gute Ernährung. Sie ist ihr angestammter Entwicklungsraum. Hier stoßen die Kinder auf vier für ihre Entwicklung unverhandelbare Quellen: Freiheit, Unmittelbarkeit, Widerständigkeit, Bezogenheit. Aus diesen Erfahrungen bauen sie das Fundament, das ihr Leben trägt.“ (Herbert Renz-Polster & Gerald Hüther)

Dieses Credo haben sich 6 Familien aus dem Raum Heilbronn zu Herzen genommen und sich auf die Suche begeben: Auf die Suche nach einer zukunftsfähigen Pädagogik, die die Prinzipien des Lernens mit und in der Natur berücksichtigt und sich an den Lernbedürfnissen der Kinder orientiert. Dass Lernen durch Spielen in der Natur funktioniert, erleben die Eltern durch ihre Kinder, die allesamt den Waldkindergarten in Nordheim/Nordhausen besuchen. Begeistert von diesem Konzept, gründeten sie 2015 den Gründerverein „Befreit Lernen e.V.“ zur Erschaffung einer freien Schule mit naturpädagogischer Ausrichtung, die die Fortführung dieses Grundgedankens weiter verfolgen soll: Die „Freie Naturschule für Mehr…“ wurde geboren.

Durch die Schule sollen Kinder und Jugendliche zu selbstbewussten, selbstständigen und verantwortlichen Erwachsenen heranwachsen. Dies sei nur möglich „durch eigenes Tun und durch eigene Erfahrungen im sozialen Miteinander einer Gemeinschaft, sowie durch die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen.“ So die Meinung der Gründungsmitglieder. Sie sind überzeugt von dem gemeinsamen Konzept: „Neben den positiven Auswirkungen der Natur auf die Gesundheit, ist uns vor allem auch die Verbundenheit der Kinder mit der Natur als Grundstein für einen nachhaltigen Umgang wichtig. Wir sehen an unseren eigenen Kindern im Waldkindergarten, wie sie die Freiheit in der Natur genießen, anstatt in einem Raum begrenzt zu sein. Diese Begeisterung spüren wir deutlich. Die Begeisterung, Entdecker sein zu können und der eigenen Fantasie mit allen Sinnen freien Lauf zu lassen.“

Eine Schule zu gründen ist ein ehrgeiziges Vorhaben – bis zur Eröffnung der Schule ist es ein weiter Weg. Viele Aufgaben müssen parallel erledigt werden. Hierzu ist es notwendig, dass die Gründungsmitglieder an einem Strang ziehen und eine klare Vorstellung dessen haben, wie die spätere Schule im Alltag aussehen soll. Unabdingbar ist daher die Erstellung einer Schulkonzeption, die vom Regierungspräsidium genehmigt werden muss. Vorstandsmitglied Stephanie Lauppe kann sich noch gut erinnern: „Bis zur Fertigstellung der Konzeption hatten wir uns die Nächte mit dem Bildungsplan und unzähligen Gesetzestexten um die Ohren geschlagen. Da war kein Raum mehr für Freizeit“ lacht die zweifache Mutter.

Zeit zum Ausruhen bleibt aber auch weiterhin keine, denn bis zur Genehmigung stehen weitere, wichtige Aufgaben an. Oberste Priorität hat aktuell die Suche nach einem geeigneten Standort. Dies zeigt sich als schwieriges Unterfangen, da die Vorstellungen der Gründer mit den gesetzlichen Vorgaben in Einklang gebracht werden müssen. Zudem muss das Objekt oder das Grundstück auch dem Anspruch von Natur gerecht werden. Alle Kräfte der Gruppe werden mobilisiert: „Für jeden Hinweis von außen sind wir dankbar.“

Eine weitere Herausforderung besteht in der Suche nach Lehrern. Zum Start sucht die Gruppe noch nach einer Schulleitung sowie generell nach Lehrerinnen und Lehrern, die auch pädagogisch hinter dem Naturkonzept stehen. Um Lehrkräfte, Miete und Lehrmittel finanzieren zu können, ist die Gründungsinitiative darüber hinaus auf Spenden und Investoren angewiesen, da die Schule erst nach 3 Jahren vom Staat finanzielle Unterstützung erhält. “Solche hohen Kosten können wir nicht alleine tragen und sind auf Unterstützung von Sponsoren angewiesen.” erklärt Vereinsvorstand Sebastian Rücker. “Jetzt bräuchten wir nur noch jemand, der genau solch ein Projekt wie unseres sucht und darin investieren möchte.” meint der Maschinenbau-Ingenieur mit einem Augenzwinkern.

Naturscheck Artikel vom 22.01.2018

Willi’s Tiertafel: Eine Herzensangelegenheit

Vor Kurzem erschien im Echo ein Artikel über „Willi’s Tiertafel im Raum LB/HN“. Wir halten dieses Projekt unbedingt für unterstützenswert! Wir alle können aufgrund plötzlicher Veränderungen irgendwann auf Unterstützung angewiesen sein. Auch wir sind der Meinung: Unsere Tiere dann wegzugeben, muss die aller, aller letzte Lösung sein! Bedürftige bei der Unterhaltung ihrer Hunde zu unterstützen – dafür steht die Tiertafel. Der Verein befindet sich derzeit im Aufbau – in Kürze werden weitere Informationen verfügbar sein. Zur facebook-Seite von Willi’s Tiertafel im Raum LB/HN gelangt ihr hier.

Tiertafel: Wenn’s Geld nicht mehr für Futter reicht

Tiere bieten in schlimmen Situationen Halt. Deshalb unterstützt „Willi’s Tiertafel“ bedürftige Tierhalter im Raum Heilbronn/Ludwigsburg.

Quelle: www.echo24.de/region/tiertafel-hilft-beduerftigen-9600423.html

 

Wir denken nicht daran, aufzuhören!

Vor Kurzem haben wir erfahren, dass das Gelände, das uns derzeit zur Nutzung zur Verfügung gestellt wurde, einem voraussichtlichen Verkauf entgegensteuert – ohne uns zu übernehmen. Zwischen Rückschlägen und gleichzeitigen Freudensprüngen, Toms Bandscheiben-OPs und Komplikationen gepaart mit unserer zur gleichen Zeit in Erfahrung gebrachten Schwangerschaft, belastet dies erneut die Situation.

Die Hundebetreuung ist das, was uns ausmacht – nicht nur unsere Existenzgrundlage (die nun wichtiger den je ist), sondern auch das, was uns am meisten bewegt, unserem Tun eine Sinnhaftigkeit gibt. Immer wieder habe ich mich in meinem Leben gefragt: „Stehe ich mit dem, was ich da tue, eigentlich am richtigen Platz, auf der richtigen Position?“ und niemals zuvor war meine Antwort so klar wie heute. Ja, das ist genau das was wir gut können, wo wir unsere Kernkompetenzen haben, wir beide gemeinschaftlich. Wo wir uns ergänzen und gemeinschaftlich ein großes Ganzes ergeben, das funktioniert. 

Tom ist in der Hundebetreuung und insbesondere im Bereich Resozialisierung und soziale Aspekte hervorragend aufgestellt. Dort ist sein Platz – und niemals möchte ich mir vorstellen müssen, dass wir ihm das wieder nehmen. Die Arbeit mit den Hunden wird immer das sein, was ihn erfüllt. Dort steht er richtig – dort ist er für uns, eure Hunde und euch als Kunden am richtigen Platz.

Wir haben uns oft hinterfragt, tun das immer noch! Und trotzdem: Jetzt blicken wir auf 70 regelmäßige Kunden, volle Auslastung und in glückliche Hundegesichter. Und obgleich wir uns und unsere Arbeit immer wieder überprüfen möchten wir mit Stolz sagen: Irgendwie ist es genau richtig so wie es ist!

Wir haben unsere Kunden für einen Fototermin recht spontan eingeladen und voller Freude festgestellt: Rund die Hälfte der regelmäßigen Besucher haben diesen spontanen Termin wahrgenommen, an ihrem freien Samstag. Wir sind hierfür unendlich dankbar und freuen uns, euch an unserer Seite zu wissen. 

Unser Gruppenbild vom 10. Februar 2018

 

Aufhören ist deshalb keine Option! Wir glauben an unser Konzept und daran, dass sich ein Fenster öffnen wird, weil eine Tür zugeht. Wer weiß, wofür es gut ist.

Derzeit sprechen wir mit unterschiedlichen Gemeinden, schauen uns alles an, was uns in die Hände fällt. Noch war das Passende nicht dabei – wir bleiben aber optimistisch! Wir suchen ein Grundstück ab 3.000 Quadratmeter mit Strom/Wasseranschluss und der Möglichkeit, einen Wetterschutz (beheizt) für die Hunde zur Verfügung zu stellen. Ein Kauf kommt für uns mit unseren finanziellen Mitteln nicht in Frage, eine Pacht und ein langfristiger Pachtvertrag wäre daher grandios!

Tom hat irgendwann mobil mit einem einzigen Kundenhund angefangen – ich habe vom ersten Augenblick und dem ersten Zusammentreffen an an das geglaubt, was wir jetzt gemeinsam betreiben. Ich weiß, dass Tom auch vorher schon Rückschläge einstecken musste und trotzdem weitergemacht hat – und genauso werden wir es zu zweit nun auch handhaben. Ich bin mir sicher: In einigen Punkten mögen wir sicherlich unterschiedlicher Meinung sein aber bei einem sind wir uns immer einig und waren es immer: Bei dem Konzept, der Betreuung und der Handhabung unseres kleinen Unternehmens. Für mich sind wir in der Zusammensetzung der Gegensätze und Gemeinsamkeiten genau richtig aufgestellt und ich bin unendlich froh, dass wir uns in unserem Tun zusammengefunden haben.

Das ist und war schon damals unbezahlbar. Dafür habe ich gerne auf meinen „sicheren Job“ verzichtet, bin gerne das gemeinsame Wagnis eingegangen. Ich habe es nie bereut. Und auch heute, wo alles zu zerbrechen droht, stehe ich immer noch so hinter uns wie am ersten Tag.

Alles Liebe,

Iris vom TomDog-Team mit Bobby, Angus, Dina und Leah

Resozialisierungshunde – kommt mein Hund zu kurz?

Vor Kurzem wurden wir darauf angesprochen, ob die Arbeit mit Resozialisierungshunden nicht der Arbeit mit unseren umgänglichen und verträglichen Gruppenhunden im Weg stehen würde. Vorab möchten wir kurz erklären: Wir kümmern uns ebenso intensiv um eure Hunde, wie auch um die Resozialisierungshunde.

Was sind Resozialisierungshunde?

Für uns zählen zu den Resozialisierungshunden unterschiedliche Typen:

Auf der einen Seite treffen wir die, die eingeschüchtert und ängstlich sind, sich zurückziehen, vor anderen Hunden einen großen Respekt haben und denen es schwerfällt, Freude an anderen Hunden zu haben. Auf der anderen Seite die, die Aggressionen gegenüber anderen Hunden zeigen, aus welcher Motivation heraus auch immer. Die unterschiedlichen Motive für ein aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden, bezieht Tom in unsere Arbeit immer mit ein.

Und wenn ich schreibe „unsere Arbeit“ – dann ist es immer die Arbeit von Tom, der mit großer Gewissenhaftigkeit, Vorsicht, Bedacht und einem hervorragenden Gespür für den Hund langsam die Arbeit beginnt. Das Thema „Resozialisierungshunde“ obliegt Tom alleine – es ist sein Herzensprojekt und seine Überzeugung.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen:

Jeder Hund hat eine Chance verdient!

Und mit jedem Hund möchten wir es gerne versuchen.

Die sogenannten „Resozialisierungshunde“ erhalten oft nirgends sonst eine Chance, Hund zu sein. Eine Chance, wieder am hundischen Leben teilnehmen zu dürfen. Diese Hunde sind für uns keine „Hunde 2. Klasse“ und werden genauso liebevoll behandelt, wie alle anderen auch. Sie benötigen etwas mehr Zeit, etwas mehr Geduld und mehr Fingerspitzengefühl – aber sie sollen ebenso Teil unserer Arbeit sein. Wir werden darauf nicht verzichten.

Resozialisierungshunde bekommen bei uns einen „festen Tag“, sodass wir uns darauf einstellen können. Die erste Stunde lassen wir die Hunde ankommen, wir nutzen dafür den Außenbereich, den ihr als „Schleuse“ kennt. Hier hat der Hund einen jederzeit offenen Zwinger zum Unterstellen und darf die neue Umgebung zunächst kennenlernen.

Dann beginnt Tom, sich mit dem Hund zu befassen. Ihn kennenzulernen. Und nach einiger Zeit wird er Stück für Stück andere Hunde dazu bringen. Immer mit Bedacht und nach seinem Gefühl. Die Aufregung ist den Hunden anzumerken, oft kann Tom nie länger als eine Stunde intensiv mit einem solchen Hund arbeiten, bevor er wieder eine Pause bekommt. Das wiederholt er, vielleicht zwei, drei Mal pro Tag. Irgendwann schreitet die Arbeit voran – und im Idealfall kann der Hund zum Schluß mit der Gruppe laufen, ohne Maulkorb.

So hatten wir zum Beispiel im Sommer eine Rottweilerdame, die den Umgang mit Artgenossen nicht kannte. Wir haben sie trotzdem zur Urlaubsbetreuung aufgenommen, wohl wissend, dass sie sonst auch niemand nehmen würde. Sie blieb genau einen Tag draußen im Vorraum, am zweiten und dritten Tag traute Tom ihr zu, mit einem Maulkorb in der Gruppe zu laufen. Nach den nächsten Erfolgen durfte sie dann fast zwei Wochen frei von Maulkorb Tag und Nacht mit uns und den Hunden verbringen.

Tom versucht, alle Risiken, die mit Resozialisierungshunden entstehen könnten, so gering wie möglich zu halten. Diese Rottweilerdame durfte mit den anderen Hunden laufen, als wir uns beide einig waren, dass sie für andere Hunde keine Gefahr darstellt. Auch hier nochmals der Hinweis: Wir möchten eure Hunde nicht gefährden, aber wir selbst haben auch vier Hunde, die wir ebenfalls nicht gefährden möchten!

Ein Risiko bleibt aber IMMER!

Auch bei gut verträglichen Hunden kann es zu Keilereien kommen – wir achten immer auf eure Hunde und wissen doch um ein gewisses Restrisiko. Dieses besteht aber ganz unabhängig von den Resozialisierungshunden, zu jeder Zeit. Jeder Hund könnte einmal „schnappen“, wenn er sich zum Beispiel eingeengt fühlt. Würdet ihr für euren Hund 100% die „Hand ins Feuer“ legen?

Es sind Hunde. Wir unterbinden jede Form der Keilerei und Auseinandersetzung so schnell wie möglich – und doch bleibt immer ein Restrisiko.

Eure Hunde werden durch die Resozialisierungsarbeit nicht vernachlässigt oder außer Acht gelassen. Sie können hier Hund sein, mit Artgenossen spielen und kommunizieren, immer unter den Augen von Tom und mir, sowie Bobby, Angus und Dina, die einen hervorragenden Job machen. Und übrigens nimmt auch der ein-oder andere Gasthund bei der Resozialisierung für sich selbst ein Stück mit – und lernt dazu. Zum Beispiel, wie man sich schüchternen Hunden gegenüber verhalten kann.

Toms Erfahrung und seine Arbeit wird auch von Veterinäramt und Polizeihundestaffel geschätzt. So hat Tom eine Sondergenehmigung erhalten, die ihm erlaubt, mit Listenhunden zu arbeiten und diese einem Wesenstest bei den zuständigen Ämtern vorzustellen.

TomDog ist gewachsen

Wir bitten auch zu beachten, dass unsere eigenen Hunde uns 24 Stunden am Tag mit anderen Hunden teilen müssen. Insbesondere Bobby, Angus und Dina arbeiten tatkräftig mit – und teilen Tom über den gesamten Tag. Sie stehen somit ganz hinten an und oftmals können wir unsere Dankbarkeit nicht genügend zum Ausdruck bringen.

Wir sind zwischenzeitlich so groß geworden, dass wir Kunden aus Leimen, Ludwigsburg, Stuttgart, Esslingen und anderen Orten hier begrüßen dürfen. Wir hatten Urlaubshunde aus Mexico, Neuseeland und Spanien über den Sommer hier und freuen uns riesig über die große Resonanz.

Und genau deshalb müssen wir zunächst einmal die Aufnahme von weiteren Tageshunden eindämmen.

Weil uns die Arbeit mit Resozialisierungshunden wichtig ist und wir hierfür Kapazitäten halten möchten. Weil wir allen, wirklich allen Hunden eine Chance geben möchten. Gemeinsam dürfen wir 20 Tagesstättenplätze vergeben – und das ist für unser Empfinden auch eine absolute Obergrenze.

Trotz unseres Erfolges bleibt unser größter Bauschmerz: Das unsichere Gelände und ein fehlender langfristiger Pachtvertrag. Wir haben hier Steine ins Rollen gebracht und hoffen auf recht baldige positive Nachrichten!

Abschließend bleibt zu sagen: Wer seinen Hund zu uns bringt und uns, insbesondere Tom, vertraut, dem muss bewusst sein, dass wir ab und an auch Resozialisierungshunde betreuen. Ebenso muss aber auch klar sein, dass in einer Gruppe, in der Dynamiken entstehen können, auch immer ein Restrisiko bleibt.

Wir lieben unsere Arbeit – und Tom liebt die Arbeit mit Hunden, die sonst jeder aufgegeben hat. Wir werden ihm das nicht nehmen. Unter keinen Umständen.

Herzliche Grüße, Iris

„Für jede Familie den richtigen Hund“ – und warum Auslandstierschutz nicht immer Tierschutz ist

Immer häufiger treffen wir auf Nachfragen von Menschen, die einen Hund aus dem „Auslandstierschutz“ erhalten haben. Diese werden oft direkt eingeflogen / überführt und dann in die Familien vermittelt. Dabei verlassen sich die neuen Besitzer auf die Aussagen der Tierschützer – zum Verhalten und Wesen und zum Umgang mit Alltagssituationen. Wir sehen hierbei eine Problematik.

Für jeden Hund gibt es die passende Familie – und nicht jeder Hund ist in jeder Familie am richtigen Platz. Wieso also sollte man sich für einen Hund entscheiden, den man vorab nicht einmal gesehen und erlebt hat?

Leider erreichen uns oft Anfragen von Menschen, die mit ihrem Auslandshund und den damit einhergehenden Problemen alleingelassen worden sind – und überfordert vor Problemen stehen, die im Vornherein doch eigentlich schon anzunehmen waren. Hunde, die große Ängste haben, vielleicht in riesigen Zwingeranlagen lebten. Hunde, die besonders viel Geduld, Liebe und Zuwendung benötigen, bis sie vielleicht überhaupt zum ersten Mal unter dem Sofa hervorkommen.

Hunde, die Alltagssituationen, wie zwei, drei Stunden alleine bleiben, nicht kennen. Hunde, die mit ihrem Wesen und ihrer Art in ihrer neuen Familie vielleicht sogar nicht richtig sind – in einer anderen aber genau richtig wären.

Ungesehen, nie erlebt?

Unsere Empfehlung an Hundeinteressenten ist IMMER, sich einen Hund vorab ANZUSEHEN, sich mit ihm vertraut zu machen. Eventuell auch zunächst einmal eine Pflegestelle anzubieten.

Wir appellieren daran, gründlich zu überlegen, warum genau dieser Hund der richtige ist. Wie ist sein Temperament, seine Persönlichkeit? Passt er und sein Aktivitätsniveau in meine Familie? Könne wir dem Tier gerecht werden?

Aus unserer Sicht ist das Übernehmen eines Hundes, ungesehen und unerlebt, immer ein Risiko. Wir selbst geben niemals eine Zusage zur Betreuung, egal ob zur Tages-oder Urlaubsbetreuung, ohne Hund und Herrchen vorab kennengelernt zu haben.

Auch ein Probetag ist immer wichtig – für uns, den Hund und die Halter. Daran halten wir fest.

Wir unterstützen Tierschutz sehr gerne – wenn wir überzeugt davon sind, dass es sich um Tierschutz handelt.

Wir unterstützen aber nicht das ungesehene einfliegen von Hunden aus dem Ausland – und die Überlassung an neue Familien ohne weitere Hilfestellungen. Ein Hund aus dem Auslandstierschutz kann eine großartige Bereicherung sein – aber immer auch ein Risiko.

Wir würden uns wünschen, dass viel mehr Menschen vor dem Einzug eines Hundes Überlegungen anstellen – und nicht erst mit dem „Problem“ konfrontiert.

Nicht jeder „Auslandshund“ hat „Probleme“

– und oftmals passen diese Hunde gut in die gefundenen Familien. Und auch hier kann es passieren, dass ein Hund in die passende Familie vermittelt wird.

Wir wünschen uns nur mehr Bedacht und Aufmerksamkeit. Mehr Überlegungen. Mehr Gedanken. Mehr Empathie und Verständnis – für Hunde, die keinen einfachen Start ins Leben hatten und/oder leider in einem Tierheim einen Teil ihres Lebens verbringen mussten.

Ein Hund verbringt in der Regel seine restliche Lebenszeit bei uns – und wir werden ihn voraussichtlich überleben. Daher sind wir sein Leben lang für ihn verantwortlich. Für diese Verantwortung sollte kein Facebook-Welpenbild oder eine Ebay-Anzeige Argument genug für eine Übernahme sein.

Herzliche Grüße,

euer TomDog-Team

Wo Hund HUND sein darf?

Wir klären auf: Was bedeutet „Wo Hund HUND sein darf“?

Das Zusammenleben zwischen Hund und Mensch ist ein anderes wie zwischen Hund und Hund. Den Hund „Hund“ sein lassen bedeutet schlichtweg nur, ihn mit anderen Hunden zusammenzubringen und ihm die Freiheit zu ermöglichen, die er auch in der Natur hätte. Hunde untereinander kommunizieren, tauschen sich aus. Sie erkunden gemeinschaftlich, sie verhalten sich wie ein Rudel. Jeden Tag aufs Neue. Wir als Menschen können einiges mit unserem Hund machen um ihn auszulasten, mit ihm Freude zu haben, ihm Regeln und Grenzen beizubringen. Aber nichts ist so wirkungsvoll wie die Erfahrungen in der Gruppe.

Der Hund, die Gruppe – und Regeln?

Natürlich hat auch die Hundegruppe regeln. Sie dürfen sich schon sagen, wenn sie etwas nicht möchten. Sie dürfen auch mal brummeln – und im Idealfall dann einfach einen Schritt zur Seite gehen. Sie dürfen nur niemals und zu keiner Zeit nach Vorne gehen. Das ist die oberste Regel – und diese wird konsequent umgesetzt. Nicht zuletzt deshalb wachen Bobby, Angus und Dina immer mit etwas Abstand über das Geschehen. Ihnen sind die Regeln klar – und sie setzen diese rigoros um. Die Hundegruppe bietet auch unsicheren Hunden nach einer Zeit der Eingewöhnung Stabilität. Sie lernen, dass andere Hunde ihnen nichts tun möchten und wer mit ihnen spielen und toben möchte – aber auch wer lieber seine Ruhe braucht. Sie erkennen, dass andere Hunde Freude bereiten können und eigentlich lernen sie wieder das, was sie von Geburt an sind: Hunde, die sich auch so verhalten möchten. 

Neustart – was die Gruppe für den „Neuen“ tun kann

Kein Hund wird geboren und meidet den Kontakt zu anderen Hunden. Sie erlernen aber eventuell im Verlauf ihres Lebens, dass es „einfacher“ ist, andere Hunde anzugehen um sie fernzuhalten. In der Hundegruppe ist das keine Option. Insbesondere ohne Herrchen sind sie gezwungen, sich mit der Gruppe zu arrangieren. Und immer, wirklich immer, war das zu ihrem Besten. Tom bezeichnet das liebevoll als „Löschen der Erfahrungswerte“. Sie sollen neue Erfahrungswerte sammeln, positive. Wir möchten ihnen ermöglichen, andere Hunde positiv wahrzunehmen und auch weiterhin mit positiven Erfahrungen zu assoziieren. Dabei achten wir besonders darauf, dass sie keine negativen Erfahrungen machen müssen.

Natürlich gibt es Hunde, auch in einem gewissen Alter, die dies nicht mehr möchten. Und das ist zu respektieren. Es gibt tatsächlich Hunde, die auf die Anwesenheit von Artgenossen keinen Wert (mehr) legen. Und das ist vollkommen in Ordnung.

Ein junger Hund, der spielen, flitzen und toben möchte – der sich vielleicht selbst im Weg steht –  dem tut es aber sicherlich gut (wieder) zu wissen, dass er das auch mit Artgenossen kann. Für uns ist es die größte Freude zu sehen, wie die Hunde aufblühen – insbesondere die, die andere Hunde „draußen“ gerne meiden. 

Für uns ist es das Natürlichste für den Hund. Toms größte Freude ist das Zusammenführen von Hunden in der Gruppe, die eigentlich zunächst lieber gerne fliehen möchten. Und nach einer gewissen Zeit morgens freudig hereingelaufen kommen. Diesen Wandel zu beobachten, ich glaube, das treibt ihn morgens an. Die, die besonders viel Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit brauchen und (wieder) lernen, dass wir ihnen nur Gutes wollen. Die, die dann nach einem Spielevormittag mittags mit zwei, drei andere Hunden gemütlich auf der Couch ein Nickerchen machen – ohne von der Anwesenheit der Anderen gestresst zu sein.

DAS sind die Hunde, die Tom erfreuen. Die, die andere aufgeben. Von denen man sagt, sie können nicht mit anderen Hunden. Und werden es auch nie mehr.

Alles Liebe,
euer TomDog-Team

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